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Wien wird Logistik-Drehkreuz
ELA-Preis künftig fix in Österreich
Wien wird zum dauerhaften Treffpunkt der europäischen Logistikszene: Am 19. Februar 2026 fand im Palais Niederösterreich erstmals die „ELA Global Supply Chain Excellence“ statt. Veranstaltet wurde das neue Format vom VNL – Verein Netzwerk Logistik gemeinsam mit der European Logistics Association (ELA) und dem Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII). Künftig soll das Event jährlich in Wien abgehalten werden.
Im Zentrum standen die wachsenden Risiken globaler Lieferketten – von geopolitischen Spannungen über Handelskonflikte bis zu technologischen Abhängigkeiten. Unter dem Motto „Bridging the Continents. Powering Global Supply Chains“ diskutierten Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft über Resilienz, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Ein Schwerpunkt lag auf transatlantischen Lieferbeziehungen in der Automobilindustrie.
Zu den Speakern zählten unter anderem Hans Dieter Pötsch (Volkswagen AG), Hildegard Müller (Verband der Automobilindustrie), Gabriel Felbermayr (WIFO) sowie Markus Mau, Präsident der ELA. Pötsch verwies in seiner Keynote auf die zunehmende Fragilität globaler Lieferketten: Massive Störungen träten statistisch alle 1,4 Jahre auf. Der Einkauf entwickle sich vom operativen Bestellwesen zum strategischen Kriseninstrument.
Höhepunkt war die Verleihung der ELA Awards 2025. Aus sechs Finalisten wählte die Jury das Gemeinschaftsprojekt von Dachser SE und Fraunhofer IML zum Sieger. Ausgezeichnet wurde ein digitales Echtzeit-Abbild von Umschlagterminals, das Prozesszeiten reduziert und Transparenz erhöht.
Markus Mau betonte: „Dank des überwältigenden Erfolgs wird diese Veranstaltung ab sofort jährlich in Wien stattfinden.“ Auch Franz Staberhofer, Obmann des VNL, sieht darin ein „starkes Signal“ für den Standort.
Die Botschaft der Konferenz: Effizienz allein reicht nicht mehr. Vertrauen, Technologie und geopolitisches Verständnis werden zu entscheidenden Faktoren für wettbewerbsfähige Lieferketten.
Im Zentrum standen die wachsenden Risiken globaler Lieferketten – von geopolitischen Spannungen über Handelskonflikte bis zu technologischen Abhängigkeiten. Unter dem Motto „Bridging the Continents. Powering Global Supply Chains“ diskutierten Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft über Resilienz, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Ein Schwerpunkt lag auf transatlantischen Lieferbeziehungen in der Automobilindustrie.
Zu den Speakern zählten unter anderem Hans Dieter Pötsch (Volkswagen AG), Hildegard Müller (Verband der Automobilindustrie), Gabriel Felbermayr (WIFO) sowie Markus Mau, Präsident der ELA. Pötsch verwies in seiner Keynote auf die zunehmende Fragilität globaler Lieferketten: Massive Störungen träten statistisch alle 1,4 Jahre auf. Der Einkauf entwickle sich vom operativen Bestellwesen zum strategischen Kriseninstrument.
Höhepunkt war die Verleihung der ELA Awards 2025. Aus sechs Finalisten wählte die Jury das Gemeinschaftsprojekt von Dachser SE und Fraunhofer IML zum Sieger. Ausgezeichnet wurde ein digitales Echtzeit-Abbild von Umschlagterminals, das Prozesszeiten reduziert und Transparenz erhöht.
Markus Mau betonte: „Dank des überwältigenden Erfolgs wird diese Veranstaltung ab sofort jährlich in Wien stattfinden.“ Auch Franz Staberhofer, Obmann des VNL, sieht darin ein „starkes Signal“ für den Standort.
Die Botschaft der Konferenz: Effizienz allein reicht nicht mehr. Vertrauen, Technologie und geopolitisches Verständnis werden zu entscheidenden Faktoren für wettbewerbsfähige Lieferketten.
LF
AutorLaura Fürst
Tags
Wien
logistikmarkt
ELA
VNL
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