Marktimmomedien.atimmoflash.at
/ Lesezeit 2 min
Wohnbau treibt Wirtschaft in Regionen
Studie zeigt starke Effekte in NÖ klar
Der gemeinnützige Wohnbau erweist sich in Niederösterreich als relevanter Wirtschaftsfaktor. Das zeigt ein neuer Studienbericht, der am 23. März 2026 in Wien vorgestellt wurde. Auftraggeber ist die Landesgruppe Niederösterreich der gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV), die Analyse wurde vom Wirtschaftsforschungsinstitut Eco Austria durchgeführt. Im Fokus stehen Wertschöpfung, Beschäftigung und konjunkturelle Effekte.
Demnach tragen die 28 gemeinnützigen Bauvereinigungen rund 0,4 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung Niederösterreichs bei. Besonders deutlich wird der Hebel bei Fördermitteln: Jeder Euro Wohnbauförderung löst Investitionen von bis zu 4,3 Euro aus und generiert etwa 1,6 Euro an regionaler Wertschöpfung.
„Der gemeinnützige Wohnbau in Niederösterreich wirkt als stabilisierender Faktor für Bauwirtschaft und regionale Strukturen. Unsere Analyse zeigt zugleich, wie sich diese Effekte transparent und nachvollziehbar quantifizieren lassen“, so Studienleiter Wolfgang Schwarzbauer.
Auch am Arbeitsmarkt zeigt sich die Bedeutung des Sektors. Laut Studie sichern die Aktivitäten der GBV jährlich mehr als 5.100 Arbeitsplätze – von Baugewerbe über Haustechnik bis hin zu internen Strukturen der Bauträger. „Wohnbauförderung und gemeinnütziger Wohnbau sind zweifellos sozialpolitisch von großer Bedeutung, aber auch wirtschaftlich ein entscheidender Faktor – die vorliegenden Zahlen untermauern das deutlich“, betont Christiane Teschl-Hofmeister. 2025 stellte das Land dafür rund 952 Millionen Euro bereit.
Ein wesentlicher Teil der Effekte bleibt regional: Rund 75 Prozent der Wertschöpfung verbleiben in Österreich, knapp 40 Prozent direkt in Niederösterreich. Davon profitieren insbesondere kleinstrukturierte Betriebe im Bau- und Baunebengewerbe.
„Die GBV leben Regionalität aus Überzeugung – und das mit spürbarer Wirkung. Die Studie zeigt, dass ihre Wohnbautätigkeit besonders stark kleinstrukturierte Betriebe im Bau- und Baunebengewerbe stärkt. Damit sichern sie nicht nur Aufträge, sondern auch viele Arbeitsplätze direkt in der Region. So leisten sie zugleich einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität und regionalen Wertschöpfung“, so Christian Rädler.
Die Ergebnisse werden als Argument für eine Fortsetzung der Förderpolitik interpretiert. „Wir brauchen nachhaltig hohe Investitionen in den gemeinnützigen Wohnbau. Die zweckgewidmete Verwendung der Mittel aus der Wohnbausteuer ist ein wesentlicher Baustein dafür. Außerdem setzen wir uns dafür ein, die Deregulierung und Beschleunigung von Verfahren weiter voranzutreiben, um leistbares Bauen zu ermöglichen“, ergänzt Rädler.
Demnach tragen die 28 gemeinnützigen Bauvereinigungen rund 0,4 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung Niederösterreichs bei. Besonders deutlich wird der Hebel bei Fördermitteln: Jeder Euro Wohnbauförderung löst Investitionen von bis zu 4,3 Euro aus und generiert etwa 1,6 Euro an regionaler Wertschöpfung.
„Der gemeinnützige Wohnbau in Niederösterreich wirkt als stabilisierender Faktor für Bauwirtschaft und regionale Strukturen. Unsere Analyse zeigt zugleich, wie sich diese Effekte transparent und nachvollziehbar quantifizieren lassen“, so Studienleiter Wolfgang Schwarzbauer.
Auch am Arbeitsmarkt zeigt sich die Bedeutung des Sektors. Laut Studie sichern die Aktivitäten der GBV jährlich mehr als 5.100 Arbeitsplätze – von Baugewerbe über Haustechnik bis hin zu internen Strukturen der Bauträger. „Wohnbauförderung und gemeinnütziger Wohnbau sind zweifellos sozialpolitisch von großer Bedeutung, aber auch wirtschaftlich ein entscheidender Faktor – die vorliegenden Zahlen untermauern das deutlich“, betont Christiane Teschl-Hofmeister. 2025 stellte das Land dafür rund 952 Millionen Euro bereit.
Ein wesentlicher Teil der Effekte bleibt regional: Rund 75 Prozent der Wertschöpfung verbleiben in Österreich, knapp 40 Prozent direkt in Niederösterreich. Davon profitieren insbesondere kleinstrukturierte Betriebe im Bau- und Baunebengewerbe.
„Die GBV leben Regionalität aus Überzeugung – und das mit spürbarer Wirkung. Die Studie zeigt, dass ihre Wohnbautätigkeit besonders stark kleinstrukturierte Betriebe im Bau- und Baunebengewerbe stärkt. Damit sichern sie nicht nur Aufträge, sondern auch viele Arbeitsplätze direkt in der Region. So leisten sie zugleich einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität und regionalen Wertschöpfung“, so Christian Rädler.
Die Ergebnisse werden als Argument für eine Fortsetzung der Förderpolitik interpretiert. „Wir brauchen nachhaltig hohe Investitionen in den gemeinnützigen Wohnbau. Die zweckgewidmete Verwendung der Mittel aus der Wohnbausteuer ist ein wesentlicher Baustein dafür. Außerdem setzen wir uns dafür ein, die Deregulierung und Beschleunigung von Verfahren weiter voranzutreiben, um leistbares Bauen zu ermöglichen“, ergänzt Rädler.
Registrieren. Weiterlesen. Vorteile genießen.
Egal ob Sie exklusive Artikel, ein Unternehmensprofil anlegen oder Applikationen wie unser interaktives Firmenbuch nutzen wollen. Wir haben garantiert das richtige Abo-Paket für Ihre Zwecke parat.
Ihre Vorteile
- Erstellen eines ausführlichen Personenprofils
- Testweise 3 Immobilien Magazin Printausgaben
- Lesezeichen für Artikel, Jobs und Events
- Erstellen von Pressemitteilungen, Events und Jobs
- Erstellen eines ausführlichen Firmenprofils
- Schalten Sie über unsere Abonnements weitere Funktionen frei und erhalten Sie den vollen Zugang zu allen Artikeln!
Pro Abo
120,- € / Jahr exkl. MwSt.
Unlimitierter Zugang zu allen Leistungen inkl. 5 Personen Abos
Vorteile entdeckenPremium Abo
1.200,- € / Jahr exkl. MwSt.
Erstellen Sie Ihr ausführliches Personenprofil, Zugang zum digitalen Immobilien Magazin
Vorteile entdeckenLF
AutorLaura Fürst
Tags
Niederösterreich
wohnbau
gemeinnützige Bauvereinigungen (GBV)
Christian Rädler
Christiane Teschl-Hofmeister
Wolfgang Schwarzbauer
Studie
Weitere Artikel