WohnenInnovationimmomedien.atimmoflash.at
/ Lesezeit 1 min
Baukosten: Deutschland drückt aufs Tempo
Reformen mit Signalwirkung für Österreich
Deutschland will den Wohnbau wieder leistbarer machen. Mit einem neuen Aktionsplan kündigte die deutsche Bauministerin Verena Hubertz ein umfassendes Maßnahmenpaket an, das die Baukosten senken und den Wohnungsbau ankurbeln soll. Angesichts des anhaltenden Wohnungsmangels und massiv gestiegener Baupreise setzt die Bundesregierung dabei vor allem auf Digitalisierung, schnellere Genehmigungen und einfacheres Bauen.
Ein zentraler Baustein des Aktionsplans ist die Digitalisierung der Behördenverfahren. Bis 2028 sollen Bauanträge in Deutschland grundsätzlich digital abgewickelt werden. Gleichzeitig soll die Dauer von Bauleitplanverfahren drastisch reduziert werden. Statt teilweise bis zu 15 Jahren sollen entsprechende Verfahren künftig innerhalb von maximal zwei Jahren abgeschlossen werden können. Darüber hinaus plant die Bundesregierung eine eigene Prüfstelle, die verhindern soll, dass neue Normen und Vorschriften die Baukosten weiter in die Höhe treiben.
Auch beim eigentlichen Bauprozess setzt Deutschland auf neue Wege. Modulares und serielles Bauen mit vorgefertigten Bauteilen soll stärker gefördert werden. Zudem wird der sogenannte „Gebäudetyp E“ vorangetrieben, der einfacheres und kostengünstigeres Bauen ermöglichen soll. Ergänzend dazu sollen Plattformen entstehen, auf denen kostensparende Best-Practice-Beispiele präsentiert werden.
Auch in Österreich sind die Baukosten in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Die Zahl der Wohnbaugenehmigungen ist deutlich zurückgegangen, zahlreiche Projekte wurden verschoben oder ganz gestoppt. Branchenvertreter fordern daher seit Monaten Maßnahmen zur Entbürokratisierung, schnellere Genehmigungsverfahren sowie eine Überprüfung von Normen und Standards.
Viele der nun in Deutschland präsentierten Vorschläge finden sich daher auch in den Forderungskatalogen österreichischer Bauträger und Interessenvertretungen wieder. Insbesondere die Digitalisierung von Behördenprozessen, die Vereinfachung technischer Vorgaben und die stärkere Nutzung serieller Bauweisen gelten als mögliche Hebel, um Wohnraum wieder günstiger anbieten zu können.
Ein zentraler Baustein des Aktionsplans ist die Digitalisierung der Behördenverfahren. Bis 2028 sollen Bauanträge in Deutschland grundsätzlich digital abgewickelt werden. Gleichzeitig soll die Dauer von Bauleitplanverfahren drastisch reduziert werden. Statt teilweise bis zu 15 Jahren sollen entsprechende Verfahren künftig innerhalb von maximal zwei Jahren abgeschlossen werden können. Darüber hinaus plant die Bundesregierung eine eigene Prüfstelle, die verhindern soll, dass neue Normen und Vorschriften die Baukosten weiter in die Höhe treiben.
Auch beim eigentlichen Bauprozess setzt Deutschland auf neue Wege. Modulares und serielles Bauen mit vorgefertigten Bauteilen soll stärker gefördert werden. Zudem wird der sogenannte „Gebäudetyp E“ vorangetrieben, der einfacheres und kostengünstigeres Bauen ermöglichen soll. Ergänzend dazu sollen Plattformen entstehen, auf denen kostensparende Best-Practice-Beispiele präsentiert werden.
Auch in Österreich sind die Baukosten in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Die Zahl der Wohnbaugenehmigungen ist deutlich zurückgegangen, zahlreiche Projekte wurden verschoben oder ganz gestoppt. Branchenvertreter fordern daher seit Monaten Maßnahmen zur Entbürokratisierung, schnellere Genehmigungsverfahren sowie eine Überprüfung von Normen und Standards.
Viele der nun in Deutschland präsentierten Vorschläge finden sich daher auch in den Forderungskatalogen österreichischer Bauträger und Interessenvertretungen wieder. Insbesondere die Digitalisierung von Behördenprozessen, die Vereinfachung technischer Vorgaben und die stärkere Nutzung serieller Bauweisen gelten als mögliche Hebel, um Wohnraum wieder günstiger anbieten zu können.
Registrieren. Weiterlesen. Vorteile genießen.
Egal ob Sie exklusive Artikel, ein Unternehmensprofil anlegen oder Applikationen wie unser interaktives Firmenbuch nutzen wollen. Wir haben garantiert das richtige Abo-Paket für Ihre Zwecke parat.
Ihre Vorteile
- Erstellen eines ausführlichen Personenprofils
- Testweise 3 Immobilien Magazin Printausgaben
- Lesezeichen für Artikel, Jobs und Events
- Erstellen von Pressemitteilungen, Events und Jobs
- Erstellen eines ausführlichen Firmenprofils
- Schalten Sie über unsere Abonnements weitere Funktionen frei und erhalten Sie den vollen Zugang zu allen Artikeln!
Pro Abo
120,- € / Jahr exkl. MwSt.
Unlimitierter Zugang zu allen Leistungen inkl. 5 Personen Abos
Vorteile entdeckenPremium Abo
1.200,- € / Jahr exkl. MwSt.
Erstellen Sie Ihr ausführliches Personenprofil, Zugang zum digitalen Immobilien Magazin
Vorteile entdeckenSP
AutorStefan Posch
Tags
baukosten
Digitalisierung
Deutschland
Verena Hubertz
Weitere Artikel