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Eigentum für viele unerreichbar
Einschränkung durch regulatorische Vorgaben
Wohneigentum bleibt für die Mehrheit der Österreicher ein zentrales Ziel der privaten Vermögensbildung, ist aber für viele faktisch außer Reichweite. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Immo Investment Barometer von BDO Austria, das im Februar 2026 veröffentlicht wurde. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von 1.704 Personen ab 18 Jahren. Demnach würden sich 79 Prozent der Befragten bei freier Wahl für Eigentum entscheiden, tatsächlich leben jedoch nur rund 45 Prozent in den eigenen vier Wänden. Gleichzeitig empfinden 78 Prozent Immobilien als kaum noch finanzierbar.
Als Hauptgründe nennt die Studie das hohe Preisniveau, restriktive Finanzierungsvorgaben sowie wirtschaftliche Unsicherheiten. Rund 60 Prozent der Befragten rechnen nicht damit, in naher Zukunft Wohneigentum erwerben zu können. Lediglich knapp ein Fünftel hält einen Kauf innerhalb der nächsten zwei Jahre für realistisch. Damit öffnet sich die Schere zwischen Wunsch und Umsetzung weiter.
Der Befund fügt sich in die Marktlage 2026 ein: Trotz zuletzt leicht gesunkener Zinsen bleibt die Kreditvergabe durch regulatorische Vorgaben eingeschränkt. Gleichzeitig stagnieren die Neubauzahlen, während Baukosten und Grundstückspreise auf hohem Niveau verharren. Das knappe Angebot verschärft den Wettbewerb, insbesondere in Ballungsräumen wie Wien.
Anpassungsstrategien sind bereits sichtbar. Kaufinteressenten machen häufiger Abstriche bei Baujahr, Größe oder Zustand der Immobilie. Weniger kompromissbereit zeigen sie sich hingegen bei Nachhaltigkeit, Freiflächen und Lichtverhältnissen. Parallel dazu erwarten rund 80 Prozent der Befragten steigende Eigentumspreise in den kommenden fünf Jahren, bei Mietwohnungen gehen sogar mehr als 85 Prozent von weiteren Anstiegen aus.
Für den Immobilienmarkt bedeutet das eine strukturelle Herausforderung. Wohneigentum wird weiterhin als langfristig günstiger eingeschätzt als Miete, bleibt aber für breite Bevölkerungsschichten schwer erreichbar. Aus Sicht von BDO ist das weniger ein konjunkturelles als ein strukturelles Problem, das neue Angebots-, Finanzierungs- und Regulierungslösungen erfordert.
Als Hauptgründe nennt die Studie das hohe Preisniveau, restriktive Finanzierungsvorgaben sowie wirtschaftliche Unsicherheiten. Rund 60 Prozent der Befragten rechnen nicht damit, in naher Zukunft Wohneigentum erwerben zu können. Lediglich knapp ein Fünftel hält einen Kauf innerhalb der nächsten zwei Jahre für realistisch. Damit öffnet sich die Schere zwischen Wunsch und Umsetzung weiter.
Der Befund fügt sich in die Marktlage 2026 ein: Trotz zuletzt leicht gesunkener Zinsen bleibt die Kreditvergabe durch regulatorische Vorgaben eingeschränkt. Gleichzeitig stagnieren die Neubauzahlen, während Baukosten und Grundstückspreise auf hohem Niveau verharren. Das knappe Angebot verschärft den Wettbewerb, insbesondere in Ballungsräumen wie Wien.
Anpassungsstrategien sind bereits sichtbar. Kaufinteressenten machen häufiger Abstriche bei Baujahr, Größe oder Zustand der Immobilie. Weniger kompromissbereit zeigen sie sich hingegen bei Nachhaltigkeit, Freiflächen und Lichtverhältnissen. Parallel dazu erwarten rund 80 Prozent der Befragten steigende Eigentumspreise in den kommenden fünf Jahren, bei Mietwohnungen gehen sogar mehr als 85 Prozent von weiteren Anstiegen aus.
Für den Immobilienmarkt bedeutet das eine strukturelle Herausforderung. Wohneigentum wird weiterhin als langfristig günstiger eingeschätzt als Miete, bleibt aber für breite Bevölkerungsschichten schwer erreichbar. Aus Sicht von BDO ist das weniger ein konjunkturelles als ein strukturelles Problem, das neue Angebots-, Finanzierungs- und Regulierungslösungen erfordert.
LF
AutorLaura Fürst
Tags
wohneigentum
2026
Investment
Eigentum
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