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Flughafen Wien legt zu
Gewinnplus trotz sinkender Passagierzahlen in Schwechat
Die Flughafen Wien AG blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches erstes Quartal 2026 zurück. Wie der börsennotierte Airport-Betreiber am 21. Mai 2026 bekannt gab, kletterte der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 6,1 Prozent auf 239,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 8,2 Prozent auf 87,9 Millionen Euro, während das Periodenergebnis vor Minderheiten um 5,3 Prozent auf 42,0 Millionen Euro zulegte. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich die frühen Osterfeiertage, witterungsbedingt höhere Enteisungserlöse sowie Passagierverlagerungen infolge von Lufthansa-Streiks aus.
Die Verkehrsentwicklung in der gesamten Gruppe – inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice – verzeichnete von Jänner bis März ein Passagierplus von 5,3 Prozent auf 8,3 Millionen Fluggäste. Am reinen Standort Wien-Schwechat stieg das Aufkommen im ersten Quartal zwar noch leicht um 1,6 Prozent auf 6,1 Millionen Reisende, zeigt jedoch seither eine klare Trendwende: Betrachtet man den kumulierten Zeitraum von Jänner bis April 2026, ist das Passagieraufkommen in Wien bereits um 1,5 Prozent rückläufig. Allein im Einzelmonat April brach die Passagierzahl in Schwechat um 8,2 Prozent ein. Als Hauptgründe nennt das Management die geopolitischen Krisen im Nahen Osten und der Ukraine sowie eine deutliche Kapazitätsreduktion der Billigflieger (Low-Cost-Carrier).
Trotz des einsetzenden Passagierrückgangs in Wien hält der Vorstand an seiner Finanz-Guidance für das Gesamtjahr 2026 fest. Erwartet werden ein Jahresumsatz von rund 1.050 Millionen Euro sowie ein stabiles Nettoergebnis von rund 210 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr prognostiziert der Flughafen rund 30 Millionen Passagiere in Wien und 41,5 Millionen in der Gruppe. Um den Standort langfristig wettbewerbsfähig zu halten, fordert Flughafenchef Julian Jäger eine spürbare Senkung der österreichischen Flugabgabe. Parallel dazu treibt Co-Vorstand Günther Ofner die bis 2030 terminierte Investitionsoffensive über 1,5 Milliarden Euro voran: Neben der Terminal-Süderweiterung (Inbetriebnahme Q2/2027) entstehen im Westbereich 17.000 Quadratmeter neue Büroflächen im „Office Park 4 NEXT“, zudem eröffnet noch vor dem Sommer das dritte Flughafen-Hotel.
Die Verkehrsentwicklung in der gesamten Gruppe – inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice – verzeichnete von Jänner bis März ein Passagierplus von 5,3 Prozent auf 8,3 Millionen Fluggäste. Am reinen Standort Wien-Schwechat stieg das Aufkommen im ersten Quartal zwar noch leicht um 1,6 Prozent auf 6,1 Millionen Reisende, zeigt jedoch seither eine klare Trendwende: Betrachtet man den kumulierten Zeitraum von Jänner bis April 2026, ist das Passagieraufkommen in Wien bereits um 1,5 Prozent rückläufig. Allein im Einzelmonat April brach die Passagierzahl in Schwechat um 8,2 Prozent ein. Als Hauptgründe nennt das Management die geopolitischen Krisen im Nahen Osten und der Ukraine sowie eine deutliche Kapazitätsreduktion der Billigflieger (Low-Cost-Carrier).
Trotz des einsetzenden Passagierrückgangs in Wien hält der Vorstand an seiner Finanz-Guidance für das Gesamtjahr 2026 fest. Erwartet werden ein Jahresumsatz von rund 1.050 Millionen Euro sowie ein stabiles Nettoergebnis von rund 210 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr prognostiziert der Flughafen rund 30 Millionen Passagiere in Wien und 41,5 Millionen in der Gruppe. Um den Standort langfristig wettbewerbsfähig zu halten, fordert Flughafenchef Julian Jäger eine spürbare Senkung der österreichischen Flugabgabe. Parallel dazu treibt Co-Vorstand Günther Ofner die bis 2030 terminierte Investitionsoffensive über 1,5 Milliarden Euro voran: Neben der Terminal-Süderweiterung (Inbetriebnahme Q2/2027) entstehen im Westbereich 17.000 Quadratmeter neue Büroflächen im „Office Park 4 NEXT“, zudem eröffnet noch vor dem Sommer das dritte Flughafen-Hotel.
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AutorLaura Fürst
Tags
Flughafen Wien
Schwechat
Geschäftsentwicklung
2026
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