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Hotelauslastung steigt stark
Hotels für Investoren interessanter
Österreichs Stadthotellerie zeigt im Jahr 2025 ein gespaltenes Bild: Während die Top-Destinationen Wien, Salzburg und Innsbruck bei den Zimmerraten kräftig zulegen, geraten Standorte wie Graz unter massiven Angebotsdruck. Dies geht aus der aktuellen Marktanalyse des Hotelimmobilienspezialisten Christie & Co hervor, am 31. März veröffentlicht wurde. Die Experten untersuchten die Performance der fünf größten Städte – Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz und Linz – und setzten diese in Bezug zum Vorkrisenniveau von 2019 sowie zur kumulierten Inflation von rund 28 Prozent.
Wien untermauert 2025 seine Rolle als dynamischster Markt. Getrieben durch eine starke Nachfrage aus europäischen und Fernmärkten stieg die durchschnittliche Zimmerrate (ADR) von 107,20 Euro im Jahr 2019 auf nunmehr 140,40 Euro – ein Plus von 31 Prozent. Auch der Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) kletterte um 22 Prozent auf 103,00 Euro. Noch deutlicher fällt das Plus in Salzburg und Innsbruck aus: In der Mozartstadt stiegen die Raten um 41 Prozent auf 151,10 Euro, während Innsbruck mit einem RevPAR-Zuwachs von 43 Prozent auf 105,50 Euro die höchste relative Steigerung im Vergleich zu 2019 verbucht.
Ein völlig anderes Szenario zeigt sich in Graz. Hier wuchs das Bettenangebot seit 2019 deutlich schneller als die Nachfrage. Die Folge: Während die Zimmerrate nur minimal um 11 Prozent auf 82,80 Euro zulegte, sank der RevPAR sogar leicht um 4 Prozent auf 50,80 Euro. In Linz blieb die Entwicklung mit einem Ratensprung auf 95,60 Euro zwar stabil, die Auslastung verharrt jedoch weiterhin unter dem Vorkrisenniveau, wobei die Landeshauptstadt stark von nationalen Gästen abhängig bleibt.
Angesichts der massiven Kostensteigerungen der letzten Jahre mahnen die Experten zur Vorsicht bei der Interpretation der Umsatzzahlen. „Die urbanen Märkte Österreichs zeigen 2025 insgesamt ein robustes Bild. Gleichzeitig wird deutlich, dass reale Ertragskraft nur im Kontext der Kostenentwicklung bewertet werden kann. Einige Märkte profitieren von stabilen Nachfragestrukturen, andere stehen vor spürbar zunehmendem Wettbewerb“, sagt Manuel Strasser, Associate Director Austria & CEE bei Christie & Co. Für Investoren und Entwickler bedeutet dies: Die Asset-Klasse Hotel bleibt attraktiv, erfordert aber eine immer präzisere Standortwahl.
Wien untermauert 2025 seine Rolle als dynamischster Markt. Getrieben durch eine starke Nachfrage aus europäischen und Fernmärkten stieg die durchschnittliche Zimmerrate (ADR) von 107,20 Euro im Jahr 2019 auf nunmehr 140,40 Euro – ein Plus von 31 Prozent. Auch der Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) kletterte um 22 Prozent auf 103,00 Euro. Noch deutlicher fällt das Plus in Salzburg und Innsbruck aus: In der Mozartstadt stiegen die Raten um 41 Prozent auf 151,10 Euro, während Innsbruck mit einem RevPAR-Zuwachs von 43 Prozent auf 105,50 Euro die höchste relative Steigerung im Vergleich zu 2019 verbucht.
Ein völlig anderes Szenario zeigt sich in Graz. Hier wuchs das Bettenangebot seit 2019 deutlich schneller als die Nachfrage. Die Folge: Während die Zimmerrate nur minimal um 11 Prozent auf 82,80 Euro zulegte, sank der RevPAR sogar leicht um 4 Prozent auf 50,80 Euro. In Linz blieb die Entwicklung mit einem Ratensprung auf 95,60 Euro zwar stabil, die Auslastung verharrt jedoch weiterhin unter dem Vorkrisenniveau, wobei die Landeshauptstadt stark von nationalen Gästen abhängig bleibt.
Angesichts der massiven Kostensteigerungen der letzten Jahre mahnen die Experten zur Vorsicht bei der Interpretation der Umsatzzahlen. „Die urbanen Märkte Österreichs zeigen 2025 insgesamt ein robustes Bild. Gleichzeitig wird deutlich, dass reale Ertragskraft nur im Kontext der Kostenentwicklung bewertet werden kann. Einige Märkte profitieren von stabilen Nachfragestrukturen, andere stehen vor spürbar zunehmendem Wettbewerb“, sagt Manuel Strasser, Associate Director Austria & CEE bei Christie & Co. Für Investoren und Entwickler bedeutet dies: Die Asset-Klasse Hotel bleibt attraktiv, erfordert aber eine immer präzisere Standortwahl.
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AutorStefan Posch
Tags
Christie & Co
Manuel Strasser
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