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IVD warnt vor Dauerkrise
Zu wenig Genehmigungen in Deutschland
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland bleibt deutlich hinter dem Bedarf zurück. Wie das Statistisches Bundesamt (Destatis) am 18. Februar 2026 mitteilte, wurden 2025 bundesweit 238.500 Wohnungen genehmigt. Benötigt werden nach Branchenschätzungen mindestens 320.000 Einheiten pro Jahr. Für den Immobilienverband Deutschland (IVD) ist die Bilanz ein weiteres Signal für eine strukturelle Krise im Wohnungsbau.
IVD-Präsident Dirk Wohltorf ordnet die Zahlen kritisch ein: „Der leicht steigende Trend bei den genehmigten Bauanträgen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein erheblicher Teil der Vorhaben sich verzögern oder gar nicht realisiert wird. Und in Baugenehmigungen kann man nicht wohnen.“
Tatsächlich bleibt die Differenz zwischen politischem Ziel und tatsächlicher Bautätigkeit erheblich. Neben dem Neubau betrifft das auch Umbauten und Modernisierungen im Bestand. Aus Sicht des Verbands scheitern viele Projekte an Finanzierungslücken, gestiegenen Eigenkapitalanforderungen, hohen Baukosten sowie regulatorischen Vorgaben.
Wohltorf spricht von einer „Dauerkrise“ und verweist auf steuerliche Belastungen wie die Grunderwerbsteuer sowie auf komplexe Bauvorschriften und Normen. „Die Betrachtung von Genehmigungszahlen hilft wenig, wenn Projekte anschließend an Finanzierungslücken, überzogenen Standards, massiven Regulierungen und an der steuerlichen Belastung scheitern. Die Hürden für Neubau und Modernisierung sind zu hoch“, so der Verbandspräsident.
Besonders kritisch bewertet der IVD die Situation für Haushalte mit mittleren Einkommen. Wenn selbst diese Gruppen Wohneigentum kaum noch realisieren könnten, sei das ein strukturelles Problem. Der Verband fordert einfachere bauliche Mindeststandards, schnellere Genehmigungsverfahren sowie steuerliche Entlastungen.
Ob die Zahl der Genehmigungen in tatsächliche Fertigstellungen mündet, bleibt damit auch 2026 eine offene Frage. Für Projektentwickler und Investoren signalisiert die Statistik vor allem eines: Planungssicherheit und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bleiben die zentralen Stellschrauben im deutschen Wohnungsmarkt.
IVD-Präsident Dirk Wohltorf ordnet die Zahlen kritisch ein: „Der leicht steigende Trend bei den genehmigten Bauanträgen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein erheblicher Teil der Vorhaben sich verzögern oder gar nicht realisiert wird. Und in Baugenehmigungen kann man nicht wohnen.“
Tatsächlich bleibt die Differenz zwischen politischem Ziel und tatsächlicher Bautätigkeit erheblich. Neben dem Neubau betrifft das auch Umbauten und Modernisierungen im Bestand. Aus Sicht des Verbands scheitern viele Projekte an Finanzierungslücken, gestiegenen Eigenkapitalanforderungen, hohen Baukosten sowie regulatorischen Vorgaben.
Wohltorf spricht von einer „Dauerkrise“ und verweist auf steuerliche Belastungen wie die Grunderwerbsteuer sowie auf komplexe Bauvorschriften und Normen. „Die Betrachtung von Genehmigungszahlen hilft wenig, wenn Projekte anschließend an Finanzierungslücken, überzogenen Standards, massiven Regulierungen und an der steuerlichen Belastung scheitern. Die Hürden für Neubau und Modernisierung sind zu hoch“, so der Verbandspräsident.
Besonders kritisch bewertet der IVD die Situation für Haushalte mit mittleren Einkommen. Wenn selbst diese Gruppen Wohneigentum kaum noch realisieren könnten, sei das ein strukturelles Problem. Der Verband fordert einfachere bauliche Mindeststandards, schnellere Genehmigungsverfahren sowie steuerliche Entlastungen.
Ob die Zahl der Genehmigungen in tatsächliche Fertigstellungen mündet, bleibt damit auch 2026 eine offene Frage. Für Projektentwickler und Investoren signalisiert die Statistik vor allem eines: Planungssicherheit und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bleiben die zentralen Stellschrauben im deutschen Wohnungsmarkt.
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AutorLaura Fürst
Tags
2026
Deutschland
Dirk Wohltorf, IVD-Präsident.
IVD
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