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Kauf schlägt Miete in 59 Regionen
Postbank-Studie zeigt neue Marktchancen in Deutschland
Der Immobilienkauf in Deutschland gewinnt im Vergleich zur Miete wieder spürbar an Attraktivität. Wie aus dem neuen „Postbank Wohnatlas 2026“ hervorgeht, für den das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) die laufenden Wohnkosten im Verhältnis zum regionalen Haushaltseinkommen analysiert hat, ist der Erwerb einer Bestandswohnung derzeit in 59 Regionen rechnerisch vorteilhafter als das Mieten. Ursache für diese Entwicklung sind leicht gestiegene Kaufpreise (+0,6 Prozent im Jahr 2025) bei gleichzeitig deutlich gewachsenen nominalen Haushaltseinkommen (+9,4 Prozent). Dadurch sank die durchschnittliche Einkommensbelastung für den Immobilienkauf bundesweit von 18,4 Prozent im Vorjahr auf 17,2 Prozent für eine 70-Quadratmeter-Bestandswohnung. Die Mietbelastung ging im selben Zeitraum lediglich von 14,1 auf 13,5 Prozent zurück.
Inwieweit sich der Immobilienkauf lohnt, hängt jedoch stark vom Standort ab. Das stärkste Argument für Eigentum liefern ländliche Regionen, allen voran in Ostdeutschland. Im thüringischen Saale-Orla-Kreis sparen Käuferinnen und Käufer gegenüber Mieterinnen und Mietern mit 3,3 Prozentpunkten den größten Einkommensanteil ein. Ähnlich deutliche Vorteile zeigen sich im Landkreis Hildburghausen, im Vogtlandkreis oder in Dessau-Roßlau. Aber auch in vereinzelten Großstädten wie Chemnitz, Gelsenkirchen oder Salzgitter liegt die Einkommensbelastung bei der Kreditfinanzierung unterhalb der durchschnittlichen Nettokaltmiete. In Städten wie Bremerhaven oder Herne halten sich Miete und Kauf nahezu die Waage.
In den großen Metropolen sowie in begehrten Ferienregionen stellt sich die Situation hingegen völlig anders dar. In den sogenannten „Big 7“ fordert der Immobilienerwerb weiterhin einen sehr hohen Anteil des verfügbaren Einkommens. Spitzenreiter bei der Belastung durch den Kauf ist der Landkreis Nordfriesland mit 45,7 Prozent des Haushaltseinkommens, gefolgt von München (41,0 Prozent) und Berlin (39,5 Prozent). Auch in Hamburg (37,8 Prozent) und Potsdam (36,9 Prozent) müssen Käufer tief in die Tasche greifen. In Hamburg fällt der Kluf zwischen Kauf- und Mietbelastung mit einer Differenz von 16,9 Prozentpunkten bundesweit am größten aus, dicht gefolgt von Potsdam, München und Berlin.
Trotz der anhaltend hohen Hürden in den Großstädten bewertet die Postbank die Gesamtlage für Kaufinteressierte positiv. Mittlerweile leben 30 Prozent der deutschen Haushalte in Regionen, in denen weniger als 15 Prozent des verfügbaren Einkommens für die laufende Finanzierung einer 70-Quadratmeter-Wohnung ausreichen. Selbst bei einer höheren anfänglichen Finanzierungslast verweisen Experten auf den langfristigen Nutzen: Neben der Unabhängigkeit von künftigen Mietsteigerungen dient der Immobilienkauf dem nachhaltigen Vermögensaufbau und der privaten Altersvorsorge.
Inwieweit sich der Immobilienkauf lohnt, hängt jedoch stark vom Standort ab. Das stärkste Argument für Eigentum liefern ländliche Regionen, allen voran in Ostdeutschland. Im thüringischen Saale-Orla-Kreis sparen Käuferinnen und Käufer gegenüber Mieterinnen und Mietern mit 3,3 Prozentpunkten den größten Einkommensanteil ein. Ähnlich deutliche Vorteile zeigen sich im Landkreis Hildburghausen, im Vogtlandkreis oder in Dessau-Roßlau. Aber auch in vereinzelten Großstädten wie Chemnitz, Gelsenkirchen oder Salzgitter liegt die Einkommensbelastung bei der Kreditfinanzierung unterhalb der durchschnittlichen Nettokaltmiete. In Städten wie Bremerhaven oder Herne halten sich Miete und Kauf nahezu die Waage.
In den großen Metropolen sowie in begehrten Ferienregionen stellt sich die Situation hingegen völlig anders dar. In den sogenannten „Big 7“ fordert der Immobilienerwerb weiterhin einen sehr hohen Anteil des verfügbaren Einkommens. Spitzenreiter bei der Belastung durch den Kauf ist der Landkreis Nordfriesland mit 45,7 Prozent des Haushaltseinkommens, gefolgt von München (41,0 Prozent) und Berlin (39,5 Prozent). Auch in Hamburg (37,8 Prozent) und Potsdam (36,9 Prozent) müssen Käufer tief in die Tasche greifen. In Hamburg fällt der Kluf zwischen Kauf- und Mietbelastung mit einer Differenz von 16,9 Prozentpunkten bundesweit am größten aus, dicht gefolgt von Potsdam, München und Berlin.
Trotz der anhaltend hohen Hürden in den Großstädten bewertet die Postbank die Gesamtlage für Kaufinteressierte positiv. Mittlerweile leben 30 Prozent der deutschen Haushalte in Regionen, in denen weniger als 15 Prozent des verfügbaren Einkommens für die laufende Finanzierung einer 70-Quadratmeter-Wohnung ausreichen. Selbst bei einer höheren anfänglichen Finanzierungslast verweisen Experten auf den langfristigen Nutzen: Neben der Unabhängigkeit von künftigen Mietsteigerungen dient der Immobilienkauf dem nachhaltigen Vermögensaufbau und der privaten Altersvorsorge.
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AutorLaura Fürst
Tags
Miete
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