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Rendite-Boom in der Peripherie
Österreichs Wohnungsmarkt driftet regional auseinander
Die Renditen für Anleger auf dem österreichischen Wohnimmobilienmarkt sind im Jahr 2025 im Bundesdurchschnitt erneut gestiegen – allerdings unter extremen regionalen Disparitäten. Während strukturschwächere Regionen aufgrund sinkender Einstiegspreise und stabiler Mieten deutliche Renditesprünge verzeichnen, stagnieren oder sinken die Erträge in den hochpreisigen Kernlagen. Das geht aus aktuellen Marktdaten der KE Wohnimmobilien hervor, deren Analyse auf der Datenbank „ProjektImmo“ der Immoservice Austria sowie Erhebungen des Portals willhaben basiert.
Als bundesweite Rendite-Spitzenreiter kristallisieren sich steirische Bezirke heraus. In Leoben kletterte die Bruttorendite im Jahresvergleich um 1,1 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent, während in Bruck-Mürzzuschlag mit einem Plus von 0,7 Prozentpunkten auf 4,6 Prozent der österreichweite Höchstwert gemessen wurde. Auch Graz-Umgebung verzeichnete starke Zuwächse. Haupttreiber dieser Entwicklung ist eine gegenläufige Preis-Miet-Dynamik: In Leoben brachen die durchschnittlichen Kaufpreise pro Quadratmeter um markante 19,1 Prozent ein, während die Durchschnittsmiete gleichzeitig um 7,5 Prozent zulegte. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Bruck-Mürzzuschlag mit einem Kaufpreisrückgang von 12,7 Prozent bei einem Mietplus von 3,1 Prozent.
„In strukturell schwächeren Regionen beobachten wir aktuell einen klaren Shift: Sinkende Kaufpreise schaffen attraktive Einstiegspunkte für Investoren, während die Mietnachfrage stabil bleibt oder sogar steigt – und das drückt sich in gestiegenen Renditen aus“, erklärt Ernst Kovacs, Geschäftsführer der KE Wohnimmobilien.
Ein gänzlich anderes Bild zeigt sich in den klassischen Premium-Märkten. Im ersten Wiener Gemeindebezirk (Innere Stadt) blieben die Quadratmeterpreise mit rund 24.182 Euro nahezu stabil (-0,9 Prozent). Trotz eines Mietanstiegs von 5,8 Prozent verharrt die Bruttorendite dort bei mageren 1,3 Prozent. Auch in Kitzbühel oder Salzburg-Stadt bewegen sich die Renditen trotz steigender Mieten lediglich in einer Bandbreite zwischen 2,1 und 2,4 Prozent. Die Analyse verdeutlicht die aktuelle strategische Zweiteilung des Marktes: Während periphere Regionen Cashflow-orientierte Investoren anziehen, bleiben die teuren Top-Lagen primär für Akteure auf der Suche nach langfristigem Werterhalt und Exklusivität relevant.
Besuchen Sie den neuen Renditen-Index auf immomedien.at und sehen Sie die Renditen, Miet- und Eigentumspreise aller Bezirke Österreichs.
Als bundesweite Rendite-Spitzenreiter kristallisieren sich steirische Bezirke heraus. In Leoben kletterte die Bruttorendite im Jahresvergleich um 1,1 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent, während in Bruck-Mürzzuschlag mit einem Plus von 0,7 Prozentpunkten auf 4,6 Prozent der österreichweite Höchstwert gemessen wurde. Auch Graz-Umgebung verzeichnete starke Zuwächse. Haupttreiber dieser Entwicklung ist eine gegenläufige Preis-Miet-Dynamik: In Leoben brachen die durchschnittlichen Kaufpreise pro Quadratmeter um markante 19,1 Prozent ein, während die Durchschnittsmiete gleichzeitig um 7,5 Prozent zulegte. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Bruck-Mürzzuschlag mit einem Kaufpreisrückgang von 12,7 Prozent bei einem Mietplus von 3,1 Prozent.
„In strukturell schwächeren Regionen beobachten wir aktuell einen klaren Shift: Sinkende Kaufpreise schaffen attraktive Einstiegspunkte für Investoren, während die Mietnachfrage stabil bleibt oder sogar steigt – und das drückt sich in gestiegenen Renditen aus“, erklärt Ernst Kovacs, Geschäftsführer der KE Wohnimmobilien.
Ein gänzlich anderes Bild zeigt sich in den klassischen Premium-Märkten. Im ersten Wiener Gemeindebezirk (Innere Stadt) blieben die Quadratmeterpreise mit rund 24.182 Euro nahezu stabil (-0,9 Prozent). Trotz eines Mietanstiegs von 5,8 Prozent verharrt die Bruttorendite dort bei mageren 1,3 Prozent. Auch in Kitzbühel oder Salzburg-Stadt bewegen sich die Renditen trotz steigender Mieten lediglich in einer Bandbreite zwischen 2,1 und 2,4 Prozent. Die Analyse verdeutlicht die aktuelle strategische Zweiteilung des Marktes: Während periphere Regionen Cashflow-orientierte Investoren anziehen, bleiben die teuren Top-Lagen primär für Akteure auf der Suche nach langfristigem Werterhalt und Exklusivität relevant.
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AutorLaura Fürst
Tags
Renditen
Wohnimmobilien
Analyse
Mieten
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