Marktimmomedien.atimmoflash.at
/ Lesezeit 2 min
Schadensanierer wachsen trotz Flaute
Soluto steigert Umsatz trotz weniger Schäden
Nach einem außergewöhnlichen Hochwasserjahr 2024 und einem deutlichen Nachfragerückgang 2025 zeigt sich ein differenziertes Bild in der österreichischen Schadensanierungsbranche. Während viele Betriebe mit rückläufigen Anfragen zu kämpfen hatten, konnte das auf Brand- und Wasserschadensanierung spezialisierte Unternehmen Soluto seinen Umsatz weiter steigern. Der Jahreserlös lag 2025 bei rund 35,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am 9. Februar 2026 in Korneuburg mitteilte.
Der Hintergrund: 2024 sorgten großflächige Überschwemmungen in Ostösterreich für Rekord-Schadenssummen. Allein die Hochwasserereignisse verursachten laut Versicherungen Schäden von rund 700 Millionen Euro. Ein Jahr später blieb ein vergleichbares Extremereignis aus, was branchenweit zu einem spürbaren Rückgang der Sanierungsaufträge führte. Dennoch gelang es Soluto, insbesondere über sein Franchisegeschäft zusätzliche Erlöse zu generieren.
Die Schadensanierung ist eng mit der Versicherungswirtschaft verflochten und gilt grundsätzlich als relativ konjunkturunabhängig. Schäden durch Brand, Wasser oder Elementarereignisse treten unabhängig von Neubautätigkeit oder Zinsniveau auf. Allein 2023 wurden in Österreich mehr als 8.000 Brandfälle mit einer Schadenssumme von rund 400 Millionen Euro registriert. Hinzu kommen tausende Wasser- und Sturmschäden pro Jahr. Gleichzeitig schwanken die Auftragsspitzen stark – abhängig von Wetterextremen und Großereignissen.
Soluto bearbeitet aktuell rund 17.000 Schadensfälle pro Jahr. Bis 2030 rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg auf bis zu 35.000 Fälle jährlich. Möglich macht das ein dichtes Netzwerk aus elf Standorten sowie Rahmenverträge mit Versicherungen und Hausverwaltungen. Rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit beschäftigt.
Im Kontext des Immobilienmarktes 2026 gewinnt die Schadensanierung weiter an Bedeutung. Der Klimawandel erhöht die Frequenz von Starkregen und Extremwetter, während der Bestand altert und Sanierungsbedarf steigt. Für Eigentümer, Investoren und Verwalter wird die schnelle Wiederherstellung von Gebäuden zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor – auch vor dem Hintergrund steigender ESG-Anforderungen und längerer Leerstandsrisiken.
Soluto plant daher weitere Expansionen in Österreich sowie den Markteintritt in Süddeutschland. Regionen mit ähnlichen klimatischen Bedingungen gelten als logische Wachstumsmärkte. Die Branche insgesamt dürfte sich damit weiter professionalisieren – auch in Jahren ohne spektakuläre Schadensereignisse.
Der Hintergrund: 2024 sorgten großflächige Überschwemmungen in Ostösterreich für Rekord-Schadenssummen. Allein die Hochwasserereignisse verursachten laut Versicherungen Schäden von rund 700 Millionen Euro. Ein Jahr später blieb ein vergleichbares Extremereignis aus, was branchenweit zu einem spürbaren Rückgang der Sanierungsaufträge führte. Dennoch gelang es Soluto, insbesondere über sein Franchisegeschäft zusätzliche Erlöse zu generieren.
Die Schadensanierung ist eng mit der Versicherungswirtschaft verflochten und gilt grundsätzlich als relativ konjunkturunabhängig. Schäden durch Brand, Wasser oder Elementarereignisse treten unabhängig von Neubautätigkeit oder Zinsniveau auf. Allein 2023 wurden in Österreich mehr als 8.000 Brandfälle mit einer Schadenssumme von rund 400 Millionen Euro registriert. Hinzu kommen tausende Wasser- und Sturmschäden pro Jahr. Gleichzeitig schwanken die Auftragsspitzen stark – abhängig von Wetterextremen und Großereignissen.
Soluto bearbeitet aktuell rund 17.000 Schadensfälle pro Jahr. Bis 2030 rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg auf bis zu 35.000 Fälle jährlich. Möglich macht das ein dichtes Netzwerk aus elf Standorten sowie Rahmenverträge mit Versicherungen und Hausverwaltungen. Rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit beschäftigt.
Im Kontext des Immobilienmarktes 2026 gewinnt die Schadensanierung weiter an Bedeutung. Der Klimawandel erhöht die Frequenz von Starkregen und Extremwetter, während der Bestand altert und Sanierungsbedarf steigt. Für Eigentümer, Investoren und Verwalter wird die schnelle Wiederherstellung von Gebäuden zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor – auch vor dem Hintergrund steigender ESG-Anforderungen und längerer Leerstandsrisiken.
Soluto plant daher weitere Expansionen in Österreich sowie den Markteintritt in Süddeutschland. Regionen mit ähnlichen klimatischen Bedingungen gelten als logische Wachstumsmärkte. Die Branche insgesamt dürfte sich damit weiter professionalisieren – auch in Jahren ohne spektakuläre Schadensereignisse.
Registrieren. Weiterlesen. Vorteile genießen.
Egal ob Sie exklusive Artikel, ein Unternehmensprofil anlegen oder Applikationen wie unser interaktives Firmenbuch nutzen wollen. Wir haben garantiert das richtige Abo-Paket für Ihre Zwecke parat.
Ihre Vorteile
- Erstellen eines ausführlichen Personenprofils
- Testweise 3 Immobilien Magazin Printausgaben
- Lesezeichen für Artikel, Jobs und Events
- Erstellen von Pressemitteilungen, Events und Jobs
- Erstellen eines ausführlichen Firmenprofils
- Schalten Sie über unsere Abonnements weitere Funktionen frei und erhalten Sie den vollen Zugang zu allen Artikeln!
Pro Abo
120,- € / Jahr exkl. MwSt.
Unlimitierter Zugang zu allen Leistungen inkl. 5 Personen Abos
Vorteile entdeckenPremium Abo
1.200,- € / Jahr exkl. MwSt.
Erstellen Sie Ihr ausführliches Personenprofil, Zugang zum digitalen Immobilien Magazin
Vorteile entdeckenLF
AutorLaura Fürst
Tags
Unternehmen
Soluto
2026
2025
Sanierung
Weitere Artikel