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Strabag mit Rekordjahr

Leistung knackt 20-Milliarden-Marke

Der europäische Bau- und Technologiekonzern Strabag SE hat das Geschäftsjahr 2025 mit dem erfolgreichsten Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Wie das Unternehmen am 28. April 2026 in Wien bekannt gab, stieg die Konzernleistung um sechs Prozent auf erstmals über 20 Milliarden Euro (20.423,95 Mio. Euro). Besonders beeindruckend entwickelte sich der Auftragsbestand, der um 24 Prozent auf den neuen Höchstwert von rund 31,4 Milliarden Euro anwuchs. Wachstumstreiber waren vor allem Großprojekte in den Bereichen Mobilität, Energie- und Wasserinfrastruktur sowie High-Tech-Industriebau.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen in den Kernmärkten – etwa fehlende kommunale Mittel in Österreich und ein verzögerter Haushaltsbeschluss in Deutschland – konnte Strabag die Profitabilität deutlich steigern. Die Ebit-Marge kletterte von 6,1 Prozent im Vorjahr auf ein Rekordniveau von 6,7 Prozent. Das Konzernergebnis legte um elf Prozent auf 916,28 Millionen Euro zu. „Mit dem Markteintritt in Australien und dem Ausbau unseres Wasserinfrastrukturgeschäfts ist es uns gelungen, entscheidende Schritte im Rahmen unserer Strategie 2030 zu setzen“, betonte Vorstandsvorsitzender Stefan Kratochwill. Die Aktionäre sollen an diesem Erfolg durch eine erhöhte Dividende von 2,90 Euro je Aktie (Vorjahr: 2,50 Euro) teilhaben.

Die finanzielle Basis des Konzerns präsentiert sich zum Bilanzstichtag äußerst solide: Die Eigenkapitalquote stieg auf 35,9 Prozent, und die Netto-Cash-Position wuchs auf über 3,5 Milliarden Euro an. Dies gibt dem Unternehmen den nötigen Spielraum für weitere Akquisitionen und Investitionen in die Kreislaufwirtschaft sowie die Digitalisierung. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit konnte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich auf rund 1,8 Milliarden Euro gesteigert werden, was unter anderem auf einen unerwarteten Working Capital-Abbau zurückzuführen war.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 gibt sich der Vorstand optimistisch, aber wachsam. Angestrebt wird eine weitere Leistungssteigerung auf rund 22 Milliarden Euro. Die Ebit-Marge wird aufgrund erwarteter Normalisierungseffekte und geopolitischer Unsicherheiten – insbesondere infolge des Iran-Krieges und steigender Energiekosten – in einer Bandbreite zwischen 5,0 und 5,5 Prozent prognostiziert. Um die Resilienz des Geschäftsmodells weiter zu stärken, plant Strabag Investitionen von bis zu 1,4 Milliarden Euro, primär in den Maschinenpark sowie in strategische Zukäufe.
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© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 28. April 2026 - zuletzt bearbeitet am 05. Mai 2026


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AutorLaura Fürst
Tags
Strabag
wachstum
Geschäftsjahr
2025
2026
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