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Warum Österreichs Immobilienwirtschaft Vertrauen verdient
Gastbeitrag | Martin Prunbauer
Beim diesjährigen Bundestag des Österreichischen Haus- und Grundbesitzerbundes (ÖHGB) in Pörtschach verabschiedeten die Delegierten folgenden Aufruf in ihrer Resolution: Österreich braucht wieder mehr Vertrauen in Eigentum und Investitionen.
Der Wohnungsmarkt befindet sich in einer schwierigen Phase. Die Neubautätigkeit geht deutlich zurück, Investitionen werden verschoben oder unterbleiben gänzlich, gleichzeitig ist die Nachfrage nach Wohnraum ungebrochen. Hohe Baukosten, wirtschaftliche Unsicherheit und steigende Anforderungen an den Gebäudebestand belasten die Entwicklung zusätzlich. Um den Markt zu entlasten, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, die Investitionen wieder attraktiv machen und das Vertrauen in den Markt zurückbringen.
Wohnraum entsteht nicht kurzfristig. Investitionen in Gebäude werden über Jahrzehnte kalkuliert. Wer Eigentümer:innen, Investor:innen und Bauträger:innen zu Investitionen bewegen will, muss Verlässlichkeit bieten. Wiederholte Eingriffe in bestehende Miet- und Vertragsverhältnisse haben dieses Vertrauen geschwächt. Weitere Maßnahmen müssen daher sorgfältig auf ihre Auswirkungen geprüft werden. Das betrifft im Wesentlichen Investitionen in Sanierungen und Neubau.
Die Immobilienwirtschaft schafft, erhält und modernisiert Wohnraum. Dafür braucht es stabile Rahmenbedingungen und Rechtssicherheit. Private Eigentümer:innen müssen bei allen sie betreffenden Gesetzesvorhaben eingebunden werden. Sanierungen, Nachverdichtungen und klimabezogene Investitionen benötigen Anreize statt zusätzlicher Hürden.
Österreichs Wohnungsmarkt verlangt nach einer treffsicheren Politik, die gezielt dort eingreift, wo Hilfe erforderlich ist. Soziale Verantwortung darf nicht einseitig auf dem Rücken von privaten Vermieter:innen abgeladen werden. Zusätzliche Belastungen für Eigentümer:innen sind der falsche Weg. Wer die Schaffung oder den Erhalt von Eigentum erschwert oder Investitionen bestraft, gefährdet langfristig die Schaffung und Erhaltung von Wohnraum.
Ausreichender Wohnraum, Investitionen und Eigentum sind keine Gegensätze – sie bedingen einander. Wer Wohnraum schaffen, sanieren und erhalten will, muss die Voraussetzungen dafür verbessern: mit Verlässlichkeit, Rechtssicherheit und einem klaren Bekenntnis zu Eigentum.l
Wohnraum entsteht nicht kurzfristig. Investitionen in Gebäude werden über Jahrzehnte kalkuliert. Wer Eigentümer:innen, Investor:innen und Bauträger:innen zu Investitionen bewegen will, muss Verlässlichkeit bieten. Wiederholte Eingriffe in bestehende Miet- und Vertragsverhältnisse haben dieses Vertrauen geschwächt. Weitere Maßnahmen müssen daher sorgfältig auf ihre Auswirkungen geprüft werden. Das betrifft im Wesentlichen Investitionen in Sanierungen und Neubau.
Die Immobilienwirtschaft schafft, erhält und modernisiert Wohnraum. Dafür braucht es stabile Rahmenbedingungen und Rechtssicherheit. Private Eigentümer:innen müssen bei allen sie betreffenden Gesetzesvorhaben eingebunden werden. Sanierungen, Nachverdichtungen und klimabezogene Investitionen benötigen Anreize statt zusätzlicher Hürden.
Österreichs Wohnungsmarkt verlangt nach einer treffsicheren Politik, die gezielt dort eingreift, wo Hilfe erforderlich ist. Soziale Verantwortung darf nicht einseitig auf dem Rücken von privaten Vermieter:innen abgeladen werden. Zusätzliche Belastungen für Eigentümer:innen sind der falsche Weg. Wer die Schaffung oder den Erhalt von Eigentum erschwert oder Investitionen bestraft, gefährdet langfristig die Schaffung und Erhaltung von Wohnraum.
Ausreichender Wohnraum, Investitionen und Eigentum sind keine Gegensätze – sie bedingen einander. Wer Wohnraum schaffen, sanieren und erhalten will, muss die Voraussetzungen dafür verbessern: mit Verlässlichkeit, Rechtssicherheit und einem klaren Bekenntnis zu Eigentum.l
MP
AutorMartin Prunbauer
Tags
Investitionen
Wohnraum
Eigentum
Investor:innen
Wohnungsmarkt
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