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Wiener Büromarkt bei Großflächen gebremst
Knapper Leerstand treibt Spitzenmieten an
Der Wiener Büroimmobilienmarkt zeigt sich trotz wirtschaftlicher Konsolidierung stabil, verzeichnet jedoch eine deutliche Zurückhaltung bei Großanmietungen. Wie der Immobiliendienstleister CBRE Österreich berichtet, lag die Vermietungsleistung im ersten Halbjahr 2026 mit 74.650 m² nur knapp fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis stützt sich allerdings primär auf ein starkes erstes Quartal. Das zweite Quartal fiel mit 20.559 m² Vermietungsleistung – dem schwächsten Quartalswert seit 2021 – deutlich verhaltener aus. Laut Patrick Schild, Head of Agency bei CBRE, verzögern hohe Finanzierungskosten und allgemeiner Spardruck aktuell die Entscheidungsprozesse bei Großnutzern, während das Klein- und Mittelflächensegment unverändert aktiv bleibt.
Gleichzeitig sorgt das hochgradig verknappte Angebot für einen anhaltenden Aufwärtsdruck bei den Mietpreisen. Die Gesamtleerstandsquote in Wien verharrte im zweiten Quartal auf einem europaweit Spitzenwert von niedrigen 3,9 Prozent (Klasse A und B bei 4,4 Prozent). Im zentralen Geschäftsbezirk (CBD) liegt die Spitzenmiete stabil bei 28,50 Euro/m² und soll bis zum Jahresende auf 29,00 Euro klettern. Ein massiver Preissprung zeichnet sich in der Donau City ab: Mit der anstehenden Fertigstellung des DC Tower 2 – dem aktuell größten Wiener Büroprojekt im Bau – wird ein Anstieg der dortigen Spitzenmiete von 25,50 Euro auf rund 28,00 Euro/m² prognostiziert. Da die Projektpipeline mit rund 76.400 m² Gesamtfertigstellungen für 2026 sehr überschaubar bleibt, ist ein strukturelles Überangebot laut CBRE nicht in Sicht.
Gleichzeitig sorgt das hochgradig verknappte Angebot für einen anhaltenden Aufwärtsdruck bei den Mietpreisen. Die Gesamtleerstandsquote in Wien verharrte im zweiten Quartal auf einem europaweit Spitzenwert von niedrigen 3,9 Prozent (Klasse A und B bei 4,4 Prozent). Im zentralen Geschäftsbezirk (CBD) liegt die Spitzenmiete stabil bei 28,50 Euro/m² und soll bis zum Jahresende auf 29,00 Euro klettern. Ein massiver Preissprung zeichnet sich in der Donau City ab: Mit der anstehenden Fertigstellung des DC Tower 2 – dem aktuell größten Wiener Büroprojekt im Bau – wird ein Anstieg der dortigen Spitzenmiete von 25,50 Euro auf rund 28,00 Euro/m² prognostiziert. Da die Projektpipeline mit rund 76.400 m² Gesamtfertigstellungen für 2026 sehr überschaubar bleibt, ist ein strukturelles Überangebot laut CBRE nicht in Sicht.
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AutorLaura Fürst
Tags
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Wien
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