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Makler im Strukturwandel
Bestellerprinzip prägt den Markt
Die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien zieht Bilanz. Während sich die Rahmenbedingungen seit 2023 deutlich verschoben haben, zeigen interne Auswertungen zugleich eine wachsende Professionalisierung innerhalb der Branche.
Seit 2006 vergibt die Fachgruppe den Immy Award an Wiener Maklerunternehmen. Die Qualitätssicherung erfolgt über Mystery Shopping und Feedbackgespräche. „Seit 2006 zeichnet die Fachgruppe die besten Wiener Immobilienmakler mit dem Immy Award aus. Die Idee dahinter war einerseits, die Qualität unserer Mitgliedsunternehmen einmal jährlich in den Mittelpunkt zu stellen. Andererseits wollten wir durch Mystery Shopper und kostenlose Feedbackgespräche für die teilnehmenden Unternehmen diese mit wertvollem Feedback – auch zu möglichen Optimierungen – unterstützen. Kundinnen und Kunden erkennen am Immy Siegel, das der Gewinner für zwei Jahre nutzen darf, die ausgezeichnete Unternehmensqualität auf den ersten Blick“, erklärt Michael Pisecky, Obmann der Fachgruppe.
Parallel dazu steht die Branche unter Druck. Mit Einführung des Bestellerprinzips fiel das Entgelt auf Mieterseite weg. Laut Philipp Sulek, Berufsgruppensprecher der Makler, kam es 2023 zu strukturellen Verschiebungen: Vor allem mittelgroße Unternehmen mit fünf bis neunzehn Mitarbeitenden gingen zurück. Kleinere Betriebe mit bis zu vier Beschäftigten legten hingegen zu. 2025 sei zudem ein Anstieg der maximalen Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen erkennbar gewesen – ein Hinweis auf zunehmende Marktkonzentration zugunsten größerer Anbieter.
Das Gesamtvolumen an Mietanzeigen ist seit Einführung des Bestellerprinzips rückläufig. Eine mietpreisdämpfende Wirkung lasse sich laut Fachgruppe nicht feststellen. Gewerbliche Anbieter vermieten Objekte weiterhin schneller als private Inserenten.
„Die Auswertungen der Ergebnisse rund um den Immy Award zeigen, dass sich die Qualität der Unternehmen von Jahr zu Jahr erhöht. Gleichzeitig wissen wir, dass die Marktbedingungen besonders in Wien im Wohnimmobilienbereich schwieriger werden“, so Dietmar Hofbauer, Projektleiter des Immy Awards.
Für den Wiener Wohnungsmarkt bedeutet das: weniger Angebot, höhere Arbeitsbelastung für Makler – und eine Branche, die sich organisatorisch neu ausrichtet.
Seit 2006 vergibt die Fachgruppe den Immy Award an Wiener Maklerunternehmen. Die Qualitätssicherung erfolgt über Mystery Shopping und Feedbackgespräche. „Seit 2006 zeichnet die Fachgruppe die besten Wiener Immobilienmakler mit dem Immy Award aus. Die Idee dahinter war einerseits, die Qualität unserer Mitgliedsunternehmen einmal jährlich in den Mittelpunkt zu stellen. Andererseits wollten wir durch Mystery Shopper und kostenlose Feedbackgespräche für die teilnehmenden Unternehmen diese mit wertvollem Feedback – auch zu möglichen Optimierungen – unterstützen. Kundinnen und Kunden erkennen am Immy Siegel, das der Gewinner für zwei Jahre nutzen darf, die ausgezeichnete Unternehmensqualität auf den ersten Blick“, erklärt Michael Pisecky, Obmann der Fachgruppe.
Parallel dazu steht die Branche unter Druck. Mit Einführung des Bestellerprinzips fiel das Entgelt auf Mieterseite weg. Laut Philipp Sulek, Berufsgruppensprecher der Makler, kam es 2023 zu strukturellen Verschiebungen: Vor allem mittelgroße Unternehmen mit fünf bis neunzehn Mitarbeitenden gingen zurück. Kleinere Betriebe mit bis zu vier Beschäftigten legten hingegen zu. 2025 sei zudem ein Anstieg der maximalen Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen erkennbar gewesen – ein Hinweis auf zunehmende Marktkonzentration zugunsten größerer Anbieter.
Das Gesamtvolumen an Mietanzeigen ist seit Einführung des Bestellerprinzips rückläufig. Eine mietpreisdämpfende Wirkung lasse sich laut Fachgruppe nicht feststellen. Gewerbliche Anbieter vermieten Objekte weiterhin schneller als private Inserenten.
„Die Auswertungen der Ergebnisse rund um den Immy Award zeigen, dass sich die Qualität der Unternehmen von Jahr zu Jahr erhöht. Gleichzeitig wissen wir, dass die Marktbedingungen besonders in Wien im Wohnimmobilienbereich schwieriger werden“, so Dietmar Hofbauer, Projektleiter des Immy Awards.
Für den Wiener Wohnungsmarkt bedeutet das: weniger Angebot, höhere Arbeitsbelastung für Makler – und eine Branche, die sich organisatorisch neu ausrichtet.
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AutorLaura Fürst
Tags
Immy Award
Unternehmen
Immobilienmakler
Wien
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