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/ Lesezeit 2 min
Wohnimmobilienmarkt mit starkem Comeback
Transaktionsvolumen nähert sich Rekordwerten
Der österreichische Wohnimmobilienmarkt hat die Durststrecke der vergangenen Jahre endgültig hinter sich gelassen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut aktuellem RE/MAX-ImmoSpiegel landesweit 66.591 Liegenschaften verbüchert. Dies entspricht einer markanten Steigerung von 22,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und liegt zudem 6,1 Prozent über dem Zehnjahresschnitt. Zum Rekordjahr 2021, in dem 76.589 Verbücherungen verzeichnet wurden, fehlen damit nur noch 13,1 Prozent.
Besonders beeindruckend zeigt sich die Entwicklung beim Transaktionswert: Mit einem Volumen von 19,59 Milliarden Euro wurde ein Zuwachs von 27,9 Prozent bzw. 4,27 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Damit erreicht der Markt beinahe wieder das Niveau von 2021, das mit 19,61 Milliarden Euro das zweitstärkste Jahr der Geschichte markierte und nur knapp hinter dem Spitzenwert von 2022 mit 21,73 Milliarden Euro lag.
Sämtliche Bundesländer blicken auf eine positive Entwicklung bei den Verbücherungsmengen zurück. Den prozentual stärksten Zuwachs verzeichnete die Steiermark mit einem Plus von 29,4 Prozent, dicht gefolgt von Tirol mit 29,0 Prozent und Vorarlberg mit 28,1 Prozent. In Wien fiel das Wachstum mit 12,9 Prozent am schwächsten aus, knapp hinter dem Burgenland mit 17,6 Prozent. In absoluten Stückzahlen gemessen führt Niederösterreich die Statistik mit einem Plus von 2.587 Transaktionen an, vor der Steiermark (2.377) und Oberösterreich (1.930).
Wien festigt mit einem Transaktionswert von 5,41 Milliarden Euro und einem Zuwachs von 1,22 Milliarden Euro (29,1 Prozent) seine Position als erwartungsgemäß größter Teilmarkt. Auf den weiteren Plätzen folgen Niederösterreich mit 2,89 Milliarden Euro und Oberösterreich mit 2,49 Milliarden Euro. Eine bemerkenswerte Dynamik zeigte die Steiermark, die mit 2,44 Milliarden Euro und einem Wachstum von 49,1 Prozent einen neuen Rekord aufstellte. Tirol überschritt mit 2,04 Milliarden Euro zum dritten Mal die Marke von zwei Milliarden Euro. Salzburg verzeichnete 1,61 Milliarden Euro, während Vorarlberg auf 1,22 Milliarden Euro kam und die zweithöchste prozentuale Steigerung von 32,7 Prozent verbuchte. Kärnten erreichte ein Volumen von 1,01 Milliarden Euro, und das Burgenland legte um 38,1 Prozent auf 468 Millionen Euro zu.
Auf regionaler Ebene bleibt Graz das Zentrum des Geschehens: Mit 3.045 Verbücherungen belegt die steirische Landeshauptstadt Rang eins im Bezirksranking, gefolgt von Baden (1.449) und Graz-Umgebung (1.428). In Wien führt die Donaustadt mit 1.395 Kaufakten das Feld an, knapp vor dem Salzburger Flachgau (1.392) und Innsbruck-Land (1.318). Auch beim Transaktionsumsatz unterstreicht Graz seine Bedeutung: Mit 914 Millionen Euro nähert sich die Stadt dem Volumen von ganz Kärnten an und ist damit doppelt so umsatzstark wie das gesamte Burgenland.
Die Stadt Salzburg folgt im Umsatzranking mit 533 Millionen Euro vor Wien-Donaustadt mit 512 Millionen Euro. In den Top Ten der umsatzstärksten Regionen findet sich kein Bezirk mit weniger als 400 Millionen Euro Umsatz. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Wien-Leopoldstadt (496 Millionen Euro), Salzburg-Umgebung sowie Wien-Floridsdorf mit jeweils 447 Millionen Euro und die Wiener Innere Stadt mit 405 Millionen Euro.
Besonders beeindruckend zeigt sich die Entwicklung beim Transaktionswert: Mit einem Volumen von 19,59 Milliarden Euro wurde ein Zuwachs von 27,9 Prozent bzw. 4,27 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Damit erreicht der Markt beinahe wieder das Niveau von 2021, das mit 19,61 Milliarden Euro das zweitstärkste Jahr der Geschichte markierte und nur knapp hinter dem Spitzenwert von 2022 mit 21,73 Milliarden Euro lag.
Sämtliche Bundesländer blicken auf eine positive Entwicklung bei den Verbücherungsmengen zurück. Den prozentual stärksten Zuwachs verzeichnete die Steiermark mit einem Plus von 29,4 Prozent, dicht gefolgt von Tirol mit 29,0 Prozent und Vorarlberg mit 28,1 Prozent. In Wien fiel das Wachstum mit 12,9 Prozent am schwächsten aus, knapp hinter dem Burgenland mit 17,6 Prozent. In absoluten Stückzahlen gemessen führt Niederösterreich die Statistik mit einem Plus von 2.587 Transaktionen an, vor der Steiermark (2.377) und Oberösterreich (1.930).
Wien festigt mit einem Transaktionswert von 5,41 Milliarden Euro und einem Zuwachs von 1,22 Milliarden Euro (29,1 Prozent) seine Position als erwartungsgemäß größter Teilmarkt. Auf den weiteren Plätzen folgen Niederösterreich mit 2,89 Milliarden Euro und Oberösterreich mit 2,49 Milliarden Euro. Eine bemerkenswerte Dynamik zeigte die Steiermark, die mit 2,44 Milliarden Euro und einem Wachstum von 49,1 Prozent einen neuen Rekord aufstellte. Tirol überschritt mit 2,04 Milliarden Euro zum dritten Mal die Marke von zwei Milliarden Euro. Salzburg verzeichnete 1,61 Milliarden Euro, während Vorarlberg auf 1,22 Milliarden Euro kam und die zweithöchste prozentuale Steigerung von 32,7 Prozent verbuchte. Kärnten erreichte ein Volumen von 1,01 Milliarden Euro, und das Burgenland legte um 38,1 Prozent auf 468 Millionen Euro zu.
Auf regionaler Ebene bleibt Graz das Zentrum des Geschehens: Mit 3.045 Verbücherungen belegt die steirische Landeshauptstadt Rang eins im Bezirksranking, gefolgt von Baden (1.449) und Graz-Umgebung (1.428). In Wien führt die Donaustadt mit 1.395 Kaufakten das Feld an, knapp vor dem Salzburger Flachgau (1.392) und Innsbruck-Land (1.318). Auch beim Transaktionsumsatz unterstreicht Graz seine Bedeutung: Mit 914 Millionen Euro nähert sich die Stadt dem Volumen von ganz Kärnten an und ist damit doppelt so umsatzstark wie das gesamte Burgenland.
Die Stadt Salzburg folgt im Umsatzranking mit 533 Millionen Euro vor Wien-Donaustadt mit 512 Millionen Euro. In den Top Ten der umsatzstärksten Regionen findet sich kein Bezirk mit weniger als 400 Millionen Euro Umsatz. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Wien-Leopoldstadt (496 Millionen Euro), Salzburg-Umgebung sowie Wien-Floridsdorf mit jeweils 447 Millionen Euro und die Wiener Innere Stadt mit 405 Millionen Euro.
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AutorStefan Posch
Tags
Wohnimmobilienmarkt
Verbücherungen
Transaktionswert
Re/Max-ImmoSpiegel
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